Drei Fragen an Markus Reinhard

Seit 1. September 2018 ist Markus Reinhard neuer Vertriebsvorstand der SV SparkassenVersicherung. Wir haben ihm drei Fragen gestellt.

Was hat Sie in die Versicherungsbranche geführt?

Die Versicherungswirtschaft wurde mir quasi in die Wiege gelegt. Mein Vater war bei der Versicherung, zwei meiner Brüder sind als Agenturinhaber tätig. Da lag der Weg für mich nah. Gerade im Vertrieb finde ich den häufigen Kontakt mit Vertriebspartnern gewinnbringend. Zudem ist es eine spannende Branche mit immer wieder neuen innovativen Themen und großen Herausforderungen. Ich bin ein Freund der öffentlichen Versicherer und halte die regionale Verwurzelung mit dem Konzept der Nähe zum Kunden für ein einzigartiges Asset.

Aus welchen Gründen haben Sie sich für die SV SparkassenVersicherung entschieden?

In der Gruppe der öffentlichen Versicherer sind wir über die Gremienstrukturen bestens vernetzt, sodass die SV für mich kein völliges Neuland war. Mein Bild von außen war: Die SV ist ein starker Partner innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe - kompetent und in vielen Themen treibend und erfolgreich. Zudem hat die SV ein gutes Geschäftsmodell, ist regional verwurzelt und nah bei den Kunden, hat einen exzellenten Vertriebswegemix mit großen und gesunden Kompositbeständen. Zur Abrundung gab es auch familiäre Gründe: Meine Frau und ich stammen aus Nordbayern und wir waren uns immer einig, dass es uns irgendwann wieder Richtung Süden ziehen wird. Nach 16 Jahren im Norden und Westen kam die Gelegenheit zum richtigen Zeitpunkt.

Wie schätzen Sie die vertriebliche Aufstellung der SV ein?

Den Vertriebswegemix aus Sparkassen, Generalagenturen und Makler sehe ich als wesentlichen Erfolgsfaktor der SV an. Für eine umfassende Marktbearbeitung und qualitativ hochwertige Beratung und Betreuung unserer Kunden vor Ort können wir auch in Zukunft auf keinen unserer Vertriebswege verzichten. In den letzten Jahren hat die SV ein gutes Wachstum in einem herausfordernden Marktumfeld erzielt - mit teils unterschiedlichen Wachstumsgeschwindigkeiten. Insbesondere für Komposit und Kraftfahrt mit Fokus auf das Gewerbe- und Industriekundengeschäft ist der Maklervertrieb als stärkster Vertriebsweg für uns von hoher Bedeutung. Hier profitieren wir von einer hohen Fach- und Beratungskompetenz unserer Maklerpartner. Die bundesweite Ausrichtung sorgt für den notwendigen regionalen Risikoausgleich und die Nähe zu unseren Kunden. Mit Blick auf das digitalisierte Marktumfeld sehe ich die Weiterentwicklung von Produkten und Prozessen als zentrale Herausforderung an - insbesondere die Verbesserung der Datenkommunikation sowie die Digitalisierung und Verschlankung von Angebots- und Policierungsprozessen. Einige Zukunftsthemen hat die SV hier bereits auf den Weg gebracht. Diesen Weg gilt es, konsequent weiterzuverfolgen und den Maklervertrieb weiter zu stärken.