SV: Neu-Konzeption eröffnet neue Perspektiven im Real-Estate-Geschäft

Das Real-Estate-Geschäft hat sich in den letzten Jahren insbesondere hinsichtlich Struktur, Lage und Zustand der versicherten Objekte deutlich verändert. Globalisierung, Digitalisierung sowie zahlreiche Innovationen stellen neue Anforderungen an Flächen und ihre Verfügbarkeit. Intensiv haben wir als SV SparkassenVersicherung uns mit diesen Veränderungen auseinandergesetzt und darauf basierend unsere Versicherungslösungen in diesem spannenden Segment neu konzeptioniert. Das Ergebnis sind risikogerechte Versicherungslösungen mit bedarfsgerechten Preisen, die sich stark am Kundenbedarf ausrichten.

Das wiederum bietet Ihnen als Makler hochinteressante Chancen, gewerbliche Real-Estate-Objekte bei der SV, einem langjährigen, erfahrenen Akteur am Markt, einzudecken. Unsere Neu-Konzeption in Bezug auf Real-Estate findet dabei Anwendung für die Gebäudewerte von Einzelrisiken und Portfolien in den Segmenten Büro, Handel und Hotel. Wir haben dabei klare Kriterien hinsichtlich der Qualität der Risiken, des Preises und der Vorschadenverläufe aufgestellt, wodurch wir schnell, effizient sowie bedarfs- und kundenorientiert im Markt agieren können.

Unsere Marktanalyse zeigt, dass die hohen Eigentumsquoten (in Deutschland liegen diese bei gewerblichen Immobilien im Mittelstand bei ca. 75 % und bei Großunternehmen bei ca. 66 %) und damit die hohe Kapitalbindung aktuell sinken. Dadurch wird sich künftig wahrscheinlich ein höherer Bedarf an Miet- bzw. Leasing-Objekten ergeben. Auch beobachten wir, dass durch verstärkte Home-Office-Angebote der Büroflächenbedarf in Unternehmen eher sinkt. Zugleich müssen Flächen modernen Formen und Trends der Zusammenarbeit wie z.B. agilem Teamwork gerecht werden. So kommt es zu Standortverlagerungen und ähnlichen Veränderungen in bisherigen Betriebsabläufen und -strukturen. Auch für eine individuelle Produktion(Stichwort just-in-time mittels 3D-Druck) werden zunehmend kleinere, dezentrale Flächen nachgefragt.

Innovationen verändern zudem Produktionsbedingungen: Produktionsstätten werden teilweise aus Billiglohnländern in die Absatzmärkte wieder zurückgeholt, die Produktion erfolgt automatisiert und individualisiert just-in-time. Dadurch werden kleinteilige, dezentrale Standorte direkt am Absatzmarkt benötigt. Auch das Immobilienmanagement verändert sich grundlegend: Prozesse werden noch weiter standardisiert, automatisiert und um Algorithmen, künstliche Intelligenz, neue Datenquellen und Prozesse erweitert werden. Alle IT-Systeme, Datenbanken, Daten der technischen Gebäudeausrüstung etc. werden zusammengeführt, um den Immobilien-Lebenszyklus ganzheitlich abzubilden und völlig neu zu managen.

Der „Endnutzer“ einer Immobilie erwartet zunehmend als Reaktion auf den Strukturwandel eine steigende Flexibilität und Variabilität hinsichtlich der Flächen und Services. Veränderter Flächenbedarf muss schnell und agil befriedigt werden – die Verträge müssen daher entsprechend variabel sein.

Zudem nehmen wir verstärkt wahr, dass der nationale Markt an geeigneten und renditebringenden Kaufobjekten für die Anleger und Investoren zunehmend keine Wachstumspotentiale mehr bietet und daher weitere Märkte außerhalb Deutschlands (z.B. Ost-Europa) verstärkt erschlossen werden.

Als breit aufgestellter Kompositversicherer mit langjähriger Erfahrung im Segment des gewerblichen Real-Estate-Geschäfts bieten wir Maklern und ihren Mandanten selbstverständlich auch eine enge Begleitung bzw. ein Controlling der Portfolien durch unser Underwriting, das Vertragsmanagement und bei Bedarf auch die Expertise unseres Risikoservice an. So können wir gemeinsam langfristiges gutes Geschäft generieren.

Um Ihnen schnell und unkompliziert attraktive und interessante Angebote zukommen lassen zu können, benötigen wir dafür folgende Angaben und Informationen möglichst in den nachstehend genannten Dateiformaten:

  • Komplette Anschriften, Versicherungssummen (Gebäude + Mietverlust), Angaben zur Nutzung jeweils je Objekt in einer Excel-Liste.
  • Idealerweise enthält die vorgenannte Liste auch gleich Angaben zum technischen Brandschutz je Objekt (also Angaben zu Brandmeldeanlagen, Wasserlöschanlagen, Rauch- und Wärmeabzugsanlagen etc.).
  • Angaben zum Vorschadenverlauf innerhalb der letzten fünf Jahre inkl. Einzelschadenlisten mit Angaben zu der verwirklichten Gefahr je Versicherungsfall – möglichst auch im Excel-Format.
  • Ferner Angaben zu Überschwemmungsschäden innerhalb der letzten zehn Jahre, sofern diese > 5.000 € je Einzelschaden bzw. insgesamt > 50.000 € im Betrachtungszeitraum betrugen.
  • Angaben über den gewünschten Umfang inkl. Deckungsstruktur (versicherte Gefahren, gewünschte Selbstbehalte, Höchst- /Jahreshöchstentschädigungen).
  • Angaben zu evtl. Wording-Anpassungen (Spezialkonzepte etc.)