Vorbildliche Schadenregulierung in Fritzlar: Brand in einem Krankenhaus

Feuer! Und das ausgerechnet in einem Krankenhaus. Als Mitte Juli 2017 in der Nacht von Freitag auf Samstag kurz nach Mitternacht ein Brand in einem Patientenzimmer des Hospitals zum Heiligen Geist in Fritzlar entdeckt wurde, leisteten Rettungskräfte und Personal fast schon Unmenschliches.

Manfred Wicke im Gespräch mit Barbara Gawliczek, Geschäftsführerin des Hospitals zum Heiligen Geist in Fritzlar und dem Prokuristen Dr. Sven Ricks.

Manfred Wicke im Gespräch mit Barbara Gawliczek, Geschäftsführerin des Hospitals zum Heiligen Geist in Fritzlar und dem Prokuristen Dr. Sven Ricks.

Bewährte Prozesse bei der SV

Als großer Versicherer in der Region verfügt die SV über bestens bewährte Notfallpläne für Großschäden und ein engmaschiges Netzwerk etablierter Sanierungsexperten. So auch in Fritzlar. Bereits Sonntagmittag rückten Sanierungsfirmen an, um schnelle Hilfe zu leisten. Manfred Wicke mobilisierte innerhalb kürzester Zeit jedoch nicht nur „Manpower“ in Sachen Gebäudesanierung, sondern engagierte mit Dr. Rockensüß auch einen Chemiker für die Sanierung. „Wir mussten uns schnell ein genaues Bild vom Schaden machen. Brandnester sind natürlich das eine, aber Ruß und mögliche weitere Schadstoffe können sehr weiträumig auftreten, sind manchmal nicht so leicht sichtbar, stellen aber dennoch eine enorme Gefahr dar“, weiß Wicke aus langjähriger Regulierungspraxis. Dank entsprechender Rahmenverträge und der Notfallpläne der SV gelang es, dass bereits am Sonntag die Mitarbeiter zweier großer Gebäudesanierer ihre Arbeit aufnahmen. „Kurzfristig konnten wir das Fachpersonal deutlich aufstocken, so dass die Sanierung und auch die Wiederinbetriebnahme des Hauses innerhalb kürzester Zeit möglich war“, so Wicke.

Zügige Instandsetzung

Im Prinzip orchestrierte die SV die gesamte Sanierung. Chemiker Dr. Rockensüß beprobte kontinuierlich und wertete alles aus. Bereits sechs Tage nach dem Brand war der Kreißsaal des Hauses wieder in Betrieb. Nur zehn Tage später konnten bis auf die Station B1, in welcher der Brand ausgebrochen war, alle anderen Stationen mit ihren 149 von 169 Betten wieder den Regelbetrieb aufnehmen. „Zum Glück verfügte das Hospital schon vor dem Brand über ein hervorragendes Brandschutzkonzept, das auch sehr gut umgesetzt wurde. Immer wieder kommt es in der Praxis ansonsten vor, dass Brandschutztüren womöglich verkeilt sind oder sich Rauch und Feuer über Technikschächte ausbreiten und erheblichen Schaden anrichten. Das war in Fritzlar alles nicht der Fall. Hier war alles wirklich vorbildlich“, lobt Wicke die Krankenhausleitung. Auch die Feuerwehr habe hervorragende Arbeit geleistet.

Manfred Wicke von der SV SparkassenVersicherung leitete die gesamte Schadenregulierung. Dabei stimmte sich der Experte eng mit der Leitung des Hospitals ab und organisierte innerhalb kürzester Zeit die professionelle Sanierung.

Manfred Wicke von der SV SparkassenVersicherung leitete die gesamte Schadenregulierung. Dabei stimmte sich der Experte eng mit der Leitung des Hospitals ab und organisierte innerhalb kürzester Zeit die professionelle Sanierung.

Lob von der Leitung des Hospitals

Beeindruckt von der Schadenregulierung und Sanierung der SV zeigt sich Barbara Gawliczek, die Geschäftsführerin des Hospitals zum Heiligen Geist in Fritzlar. „Wir waren sehr froh, dass wir Herrn Wicke von der SV hatten. Alles lief ausgesprochen reibungslos. Er hat sehr kurzfristig alle wichtigen Akteure an Bord geholt und koordiniert“, resümiert Gawliczek, die in den schweren Stunden für das Krankenhaus froh war, die SV als Versicherer mit im Boot zu haben. Bestens zufrieden ist aber auch Marko Wunsch, Prokurist beim Maklerhaus MRH Trowe. Seit 2014 betreut MRH Trowe das Krankenhaus in Fritzlar. Neben der kontinuierlichen Analyse des Versicherungsbestands widmete man sich im Frühjahr 2015 nach einer Besichtigung vor Ort dem Thema des technischen Brandschutzes. „Wir gehen da durchaus aktiv auf unsere Mandanten zu“, betont Wunsch. Als der Brand in der Nacht zum 15. Juli 2017 passierte, wurde Marko Wunsch noch in der Nacht telefonisch über den Schaden informiert. Wenige Stunden später saß der 49-jährige Versicherungsexperte mit am Tisch, als SV-Schwerpunktregulierer Manfred Wicke seine Strategie vorstellte und begann, alle notwendigen Maßnahmen einzuleiten. „Im Vorfeld wurden die vereinbarten Versicherungssummen überprüft. Inhaltlich wurde das Vertragswerk auf die individuelle Risikosituation des Krankenhauses abgestimmt. Auch dank dieser Vorarbeit konnte die SV alles sehr engagiert vorantreiben“, erzählt Wunsch. Überzeugt haben den Prokuristen auch die Transparenz und Einbindung des Maklerhauses über sämtliche Phasen. Seit einigen Jahren arbeite MRH Trowe nun mit der SV zusammen. „Unsere Erfahrungen im Sach- und Haftpflichtbereich haben uns bestätigt, dass wir mit der SV einen passenden Partner für unsere Mandanten an der Seite haben. Das wurde durch den Schadensfall in Fritzlar nochmals eindrucksvoll untermauert“, lobt Wunsch die Zusammenarbeit.

Rund 600 bis 700 Quadratmeter mussten zunächst komplett zurückgebaut werden. Am 1. Februar 2018 konnte dann auch diese letzte Station wieder belegt werden, nachdem auch die TÜV- und Brandschutzabnahme erfolgt war.

Rund 600 bis 700 Quadratmeter mussten zunächst komplett zurückgebaut werden. Am 1. Februar 2018 konnte dann auch diese letzte Station wieder belegt werden, nachdem auch die TÜV- und Brandschutzabnahme erfolgt war.